Mit ‘Internet’ getaggte Artikel

Zahl mit einem Tweet

Freitag, 18. Juni 2010

Verkaufen Sie Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistung für einen Tweet. Genau das haben sich zwei Amerikaner gedacht und eine eigene Twitter-Seite paywithatweet ins Leben gerufen.

Verschenke nie etwas, ohne eine Gegenleistung! Dieses Prinzip von Pricing-Experten haben sie sich dabei zunutze gemacht. Welche Gegenleistung ist dabei wirklich etwas Wert? Aus Sicht der beiden Amerikaner ist ein Tweet ein reeller Gegenwert.

Als erstes Geschenk bieten die beiden Kreativen ihr eigenes, tolles Buch “Oh my Good what happend and what shoult I do?” in der E-Book-Version, an. Ein sehr interessantes Buch, das sich mit den Möglichkeiten der sozialen Medien beschäftigt.  Für einen Tweet kann man sich dieses Buch downloaden.

Wer das nicht will, kann sich das Buch auch für USD 20,50 bei Amazon kaufen.

Neueste Social Media Studie

Mittwoch, 12. Mai 2010

Im April ist der neueste Internet Trend Report von Morgan Stanley erschienen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie besagt, dass die Internet-User seit Sommer 2009 bereits mehr Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, als mit dem Lesen und Schreiben von Emails.

Einer der Gründe liegt darin, dass die Kommunikation in sozialen Netzwerken mit viel geringeren Barrieren behaftet ist, als die Email-Korrespondenz. Vor allem die einfacheren Möglichkeiten der mobilen Kommunikation (z.B. Smartphones) begünstigen die Korrespondenz in den sozialen Medien. Diverse Studien belegen, dass inzwischen der größte Anteil der verbrachten Online-Zeit der 15 bis 24 jährigen auf Facebook verbracht wird. Auf Facebook zu kommunizieren ist eben einfacher, schneller und “cooler” als Email schreiben.

Social Media Leitfaden für Unternehmen

Mittwoch, 05. Mai 2010

Unternehmen reagieren auf soziale Netzwerke und andere Formen des WEB 2.0 meist mit Verbot oder mit Sorglosigkeit. Viel zu selten machen sie sich jedoch Gedanken über eine sinnvolle Social Media Policy. Wir zeigen Ihnen heute im Blog erste Ansätze.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in Deutschland hat einen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang mit den Sozialen Medien herausgegeben. Die Handlungsrichtlinien der Fachgruppe im BVDW sprechen Unternehmen sowie beschäftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage für (weiterlesen…)

“Sind Führungskräfte zu alt für Social Media?”

Mittwoch, 28. April 2010

In der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde ein sehr interessantes Interview mit Prof. Sandra Sieber, Professorin für Informationssysteme an der IESE Business School in Barcelona, zum Thema Social Media, abgedruckt. Ein Interview, dass wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen:

Frau Sieber, wie wird Social Media in den Unternehmen tatsächlich genutzt?

Die Hauptanwendung liegt im Marketing und in der PR, was natürlich nicht überrascht. Soziale Medien werden aber nicht wegen, sondern trotz des Managements eingesetzt. Die Entscheidungsträger, mit denen wir gesprochen haben, reagierten meist nur auf Initiativen engagierter Mitarbeiter, die hinter ihrem Rücken damit begonnen haben. Hätten sich die Mitarbeiter an die Hierarchie gehalten, wären die Projekte vielleicht gar nicht zustande gekommen. Social Media wird eigentlich nie von der traditionellen Firmenstruktur initiiert.

Warum ist das so?

Weil die Führungskräfte zu alt sind, weil sie die Vorteile nicht sehen, weil sie sich nicht vorstellen können, wie soziale Medien funktionieren.

Was ist die Lehre daraus?

Die Unternehmen müssen sich fragen, ob es gut ist, wenn solche Initiativen „bottom-up” geschehen, und ab wann es notwendig ist, die sozialen Medien in die Firmenstruktur einzubinden. Wenn man diesen Schritt zu früh macht, killt man die Initiativen.

Worin sehen die Unternehmen die Vorteile?

Die meisten Befragten nannten als Hauptvorteil, dass sie viel weiter raus in die Community kommen, als sie je gedacht haben. Viele dachten, auf diesem Weg auch nur die Menschen zu erreichen, die sowieso Interesse an der Firma haben. Funktionen wie das Retweeten auf Twitter haben die Informationen aber viel weiter getragen. Dieses Eigenleben haben vor allem die älteren Manager total unterschätzt – auch wenn sie natürlich nicht mögen, wenn sie ein Stück weit die Kontrolle über ihre Kommunikation verlieren. Dieser Konflikt, ob Unternehmen bereit sind, die Kontrolle über ihre Kommunikation ein Stück weit aufzugeben, tobt in vielen Unternehmen. Wenn es dann schiefgeht, müssen auch Krisenprotokolle erarbeitet werden, damit das Unternehmen weiß, wie es reagieren muss.

Wie lautet das erste Fazit der Unternehmen?

Sehr positiv. Die Unternehmen, die mit Social Media einmal angefangen haben, wollen alle weitermachen.

Wie wichtig ist Twitter?

Twitter wird immer wichtiger. Vor allem für die Marketing-Leute. Viele Unternehmen testen auch gerade, wie Twitter intern als intelligenter E-Mail-Ersatz eingesetzt werden kann.

Was bringt der Einsatz sozialer Medien in Innovationsprozessen?

Wenn man versucht, die Community in Innovationsprozesse einzubinden, vervielfacht sich die Kreativität eines Unternehmens. Vor allem um neue Ideen zu finden, funktioniert das Prinzip.

Wie wird Social Media im Personalwesen eingesetzt?

Im Recruiting, vor allem als Ersatz für Headhunter. Damit lässt sich die Suche schnell erweitern. Die Kostensenkung ist sofort sichtbar.

Wo liegen noch Hürden für Social Media?

Den meisten Unternehmen fehlt noch ein Politikrahmen, wie zum Beispiel Social Media in die IT eingebunden wird. Solange dieser Rahmen noch nicht existiert, wird es keinen Schub geben.

Wie weit sind die Unternehmen bereit, ihre Strukturen anzupassen, zum Beispiel in der Kommunikation?

Zuerst muss der interne Strukturwandel stattfinden. Die Unternehmen brauchen neue Kommunikationsprotokolle – sonst funktioniert Social Media nicht.

Web 2.0 verändert Machtverhältnisse

Montag, 26. April 2010

Weltweit operierende Konzerne und mächtige Politiker kommen nicht mehr am Netz vorbei. Durch soziale Netzwerke bekommen Internet-Nutzer ein machtvolles Sprachrohr. Auf konventionelle Medien sind sie nicht mehr angewiesen. Das aktuellste Beispiel: NESTLE

Es fing mit diesem YouTube-Video an: Ein Mann beißt in einen “KitKat”-Schokoriegel. Blut rinnt aus seinem Mund. Ein Schriftzug wird eingeblendet: “Gib dem Orang-Utan eine Pause” – Protest gegen die Vernichtung von Regenwald.

Seitdem ist ein Monat verstrichen, in dem Hersteller Nestlé zunächst den Film bei YouTube löschen ließ und seine Facebook-Seite mit 780.000 Fans vom Netz nahm. Der Konzern hat die Macht des Web zu spüren bekommen und das eigene Image hat starke Dellen abbekommen. Für Professor Peter Kruse ist der Fall Nestlé ein Beispiel für die politische Dimension des Internets. Seine These lautet: “Social Media ist ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingt ein grundlegendes Umdenken.”

Vor der Verbreitung der Sozialen Medien konnte man über solche “Aktionen” oft hinwegsehen. Früher wurden beschriftete Banknoten als Protest gegen eine Volkszählung (1987) verwendet, oder die Fernsehbilder berichteten über die Besetzung der Bohrinsel Brent Spar (Shell) durch Greenpeace.

Eine solche Lawine, wie sie heute durch die Sozialen Medien ausgelöst werden kann, war früher durch die klassischen Medien nicht möglich.

Die Reaktion erfolgt heute in den Sozialen Medien in Echtzeit durch Resonanzwellen!!!

Und Resonanzwellen können Gläser zerspringen lassen. Wie sagt Prof. Kruse: “Die Sozialen Netze sind ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingen ein grundlegendes Umdenken.”

In diesem “Umdenk-Prozess” unterstützen wir Unternehmen mit “Butterbrot mit Honig”. Wir zeigen Wege auf, wie die Kultur, die Marke, der Vertrieb und die Kommunikation des Unternehmens auf diese neue Herausforderung des WEB 2.0, reagieren muss.