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Soziale Medien machen uns glücklich

Montag, 05. Juli 2010

Soziale Medien machen glücklich - zumindest behauptet das eine brandaktuelle amerikanische Studie:

Beim Kommunizieren in sozialen Netzwerken soll das Hormon Oxytocin ausgeschüttet werden. Diese Erkenntnis hat nicht nur Implikationen für die Gesundheit von Netzwerkern, sondern könnte auch von Unternehmen zur Kundenbindung eingesetzt werden.

Laut der laufenden Studie des US-amerikanischen Neuroökonomen Paul Zak hat das Hormon Oxytocin, das typischerweise Geburtswehen bei Schwangeren auslöst und die Mutter-Kind-Bindung verstärkt, einen positiven Einfluss auf Vertrauensbindungen zwischen Menschen. In seinen Tests konnte der Wissenschaftler jetzt nachweisen, dass das Mitwirken in sozialen Netzwerken den Oxytocin-Gehalt im Blut von Usern ansteigen lässt.

Für Unternehmen seien die Implikationen der Studienergebnisse hochinteressant, so der an der Studie teilnehmende Fast Company-Journalist Adam Penenberg. “Damit könnten Gefühle des Vertrauens, der Empathie und der Großzügigkeit verstärkt werden.” Dies sei im Interesse der Social-Media-Strategien von Unternehmen, die ihre Kunden an sich binden wollen. “Unternehmen, die sich mit uns Usern verknüpfen können und dabei unsere Oxytocin-Werte erhöhen, werden profitieren.”

Quelle: Internetworld.de

Die meisten Führungskräfte nützen bereits soziale Medien

Dienstag, 29. Juni 2010

„Du bist auf Facebook? Das ist doch rufschädigend”. Was sich ein hochrangiger Manager der Deutschen Telekom noch Mitte des Jahres 2010 von einem Kollegen anhören musste, ist eine Minderheitenmeinung in deutschen Führungsetagen. Denn 80 Prozent der Führungskräfte sind in den sozialen Medien engagiert, hat eine Online-Umfrage der Deutschen Telekom, der defacto.x und der Selbst-GmbH unter 477 Führungskräften in Deutschland ergeben. Die Mehrheit der Befragten ist zwar eher passiv im Web vertreten, aber viele nutzen bereits XING um sich mit Kollegen zu vernetzen.

Jeder dritte Befragte kommuniziert aktiv, und jede vierte Führungskraft veröffentlicht Nachrichten im Netz.

XING führt vor Facebook, YouTube, Twitter und LindedIn bei den sozialen Netzwerken in den Führungsetagen.

Während viele Großunternehmen inzwischen intensiv an einer Strategie arbeiten, wie sie Nutzer und damit mögliche Kunden in den sozialen Medien erreichen und für ihre Produkte gewinnen können, sind die meisten kleinen und mittleren Unternehmen von einer „Social-Media-Strategie” noch weit entfernt, hat die Umfrage ergeben. „Die Unternehmen wissen zwar ohne Frage um die wachsende Bedeutung von Social Media, aber aktuell fehlt es vielfach noch an der zielgerichteten Umsetzung dieser Erkenntnisse”, sagt Jens Cornelsen, Geschäftsführer von Defacto Research & Consulting. Ebenso wie an einer Strategie mangelt es dabei meist auch an Richtlinien, die den Umgang der Mitarbeiter mit dem sozialen Internet regeln. Entsprechende Vorschriften gibt es lediglich in jedem dritten Konzern (35 Prozent) sowie in jedem fünften mittleren (19 Prozent) und jedem zehnten kleinen Unternehmen (11 Prozent).
Der Grund ist meist in den Vorstandsetagen zu finden: „Der Web 2.0-Kulturwandel muss maßgeblich von Führungskräften vorgelebt werden. Kollektive Intelligenz, hierarchiefreie Kommunikation und Open Innovation sind schon lange keine bloßen Schlagworte mehr”, sagt Stephan Grabmeier, Leiter Culture Programs in der Deutschen Telekom, der die Studie mit erarbeitet hat.

Quelle: FAZ